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Xavier de Maistre und Lucero Tena

Hochschule für Musik 97070 Würzburg Hofstallstraße 6-8

Xavier der Maistre, Harfe - Lucero Tena, Kastagnetten

Albéniz Sonate D-Dur op. 13 • "Torre Bermeja" aus 12 Piezas caracteristicas op. 92 • "Granada" aus der Suite Española Nr. 1 op. 47 • "Zaragoza" aus der Suite Española Nr. 2 op. 97 Soler Sonate D-Dur Granados "Valses poéticos" • "Andaluza" aus Danzas españolas Guridi "Viejo Zortzico" Tárrega Recuerdos de la Alhambra de Falla Spanischer Tanz Nr. 1

Konzertinformationen

Xavier de Maistre gehört zu jener Elite von Solokünstlern, denen es gelingt, die Grenzen des auf ihrem Instrument Möglichen immer wieder neu zu definieren. Neben Auftragskompositionen namhafter Zeitgenossen präsentiert er meisterhafte Arrangements – Werke wie Smetanas „Moldau“, die gewöhnlich von einem ganzen Orchester gespielt werden. Dank der Qualität seiner Interpretationen und der Vielfalt seiner Konzertprojekte gilt er als einer der kreativsten und eindrucksvollsten Musiker seiner Generation. 

Xavier de Maistre konzertiert weltweit in den bedeutendsten Konzerthäusern. Er tritt mit führenden Orchestern auf und arbeitet mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Lionel Bringuier, Daniele Gatti, Mirga Gražinytė-Tyla, Daniel Harding, Kristjan Järvi, Philippe Jordan, Riccardo Muti, Andrés Orozco-Estrada, André Previn, Sir Simon Rattle und Yuri Temirkanov. Er ist gern gesehener Gast bei internationalen Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Salzburger Festspiele und Mostly Mozart in New York. Solorezitale, Duoabende und Kammermusik mit Musikerkollegen wie Diana Damrau, Baiba Skride und Daniel Müller-Schott komplettieren sein künstlerisches Schaffen. 

Der Saisonauftakt stand für Xavier de Maistre ganz im Zeichen zeitgenössischer Musik. So spielte er im September gleich drei nationale Erstaufführungen des für ihn von Kaija Saariaho komponierten Harfenkonzerts „Trans“ – mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem City of Birmingham Symphony Orchestra. Weitere Höhepunkte der Spielzeit 2017/2018 sind Konzerte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester, Orchestre de la Suisse Romande Genf, Orquesta Sinfonica de Galicia, Turku Philharmonic, Münchner Kammerorchester, Zürcher Kammerorchester, Moscow Virtuosi, Shanghai Symphony Orchestra und China Philharmonic Orchestra. Rezitale mit der spanisch-mexikanischen Flamenco-Legende Lucero Tena (Kastagnetten) führen ihn in Säle wie die Stuttgarter Liederhalle, die Elbphilharmonie, den Boulezsaal Berlin, die Düsseldorfer Tonhalle und zum NDR Hannover. 

De Maistre ist Exklusivkünstler bei Sony Music. 2012 erschien „Notte Veneziana“, eine Einspielung von Barockkonzerten mit l’arte del mondo. 2013 veröffentlichte er eine Mozart-CD mit dem Mozarteumorchester Salzburg sowie eine DVD mit Diana Damrau (EMI). Im Frühjahr 2015 kam die CD „Moldau“ mit slawischem Repertoire für Harfe solo auf den Markt. „La Harpe Reine“ mit Les Arts Florissants und William Christie ist im Oktober 2016 erschienen (harmonia mundi). Eine neue Solo-CD mit spanischem Repertoire ist für Frühjahr 2018 geplant (Sony).

In Toulon (Frankreich) geboren, begann er im Alter von neun Jahren Harfe zu spielen. Zunächst am Konservatorium in Toulon ausgebildet, vervollständigte er später seine Studien bei Jacqueline Borot und Catherine Michel in Paris. 1998 gewann Xavier de Maistre den „US International Harp Competition“ in Bloomington. Mit nur 24 Jahren und als erster französischer Musiker wurde er Mitglied der Wiener Philharmoniker. 2010 verließ er das Orchester wieder, um sich ausschließlich seiner Solokarriere zu widmen.

Seit 2001 ist Xavier de Maistre Professor an der Musikhochschule Hamburg. Er gibt regelmäßig Meisterkurse an der Juilliard School New York, der Toho University Tokyo und dem Trinity College London. Der Künstler spielt eine Harfe von Lyon & Healy.

 

„Die Königin der Kastagnetten“ Klassik Radio, 13.11.2016

Lucero Tena gilt als Ikone der spanischen Musikkultur. Als Flamenco-Tänzerin berühmt geworden, entwickelte sie ihren ganz persönlichen und unverkennbaren Stil im Umgang mit den Kastagnetten. Ausgestattet mit einer außergewöhnlichen Ausdruckskraft, gelang es ihr, diese als Solo-Instrument für die großen Konzerthallen zu etablieren. Sie prägte den Begriff des Kastagnetten-Solisten maßgeblich.

Lucero Tena, geschätzter Gast auf internationalen Bühnen, arbeitete mit namhaften Dirigenten wie Lorin Maazel, Mstislav Rostropovich, Rafael Frühbeck de Burgos, Jesús López Cobos, Sergiu Comissiona, Franz-Paul Decker, Miguel Ángel Gómez Martínez, Peter Guth, García Navarro und Adrian Leaper.

Ihre einzigartige, meisterhafte Technik im Kastagnettenspiel inspirierte etliche Komponisten; so haben Joaquín Rodrigo, Federico Moreno Torroba, Leonardo Balada und Enrique Llacer Regolí Werke für Kastagnetten für Lucero Tena geschrieben.

Im Januar 2002 spielte Tena zusammen mit dem RTVE Symphony Orchestra in Madrid zur Feier der spanischen Präsidentschaft der Europäischen Gemeinschaft.

Neben zahlreichen Soloabenden, von klassischer Gitarre oder Klavier begleitet, trat sie mit weltweit angesehenen Orchestern auf, darunter das Israel Philharmonic Orchestra, London Philharmonic Orchestra, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunk, das Orquesta Nacional de España, die Orchester in Vancouver, Ottawa, Toulouse, Lyon, Strasbourg, Bologna, und Lausanne – stets mit außergewöhnlichem Erfolg und begeisterten Reaktionen von Presse und Publikum. Auch in der Berliner Philharmonie war sie zu Gast, unter Leitung von Plácido Domingo.

Zu ihren aktuellen Projekten gehört ein spanisches Rezitalprogramm mit dem Harfenisten Xavier de Maistre. Auf einen ersten gemeinsamen Auftritt im August 2017 beim Rheingau Musik Festival folgen weitere Termine in der Saison 2017/2018, unter anderem in Stuttgart, Berlin, Hamburg, Düsseldorf und Hannover. Eine gemeinsame CD-Produktion für Sony Music ist in Planung.

Lucero Tena studierte klassisches Ballett bei Nina Shestakova und Spanischen Tanz bei Emilia Díaz.

 

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