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Stuttgarter Kammerorchester mit Maurice Steger

Hochschule für Musik 97070 Würzburg Hofstallstraße 6-8

Stuttgarter Kammerorchester - Maurice Steger, Flöte - Susanne von Gutzeit, Leitung -

Mozart Divertimento D-Dur KV 155 (134a) Händel Concerto grosso a-Moll HWV 322 op. 6/ 4 Vivaldi Concerto für Blockflöte, Streicher und B.c. C-Dur RV 443 Locatelli Concerto grosso f-Moll op. 1/ 8 'Weihnachtskonzert' Telemann Suite für Blockflöte, Streicher und B.c. a-Moll TWV 55:a2 Castello Sonate concertante Nr. XV d-Moll und IV d-Moll

Konzertinformationen

Maurice Steger gelang es, sich mit seiner weltweiten Konzerttätigkeit sowie zahlreichen, zum Teil mit höchsten Preisen ausgezeichneten CD-Einspielungen als einer der beliebtesten Solisten auf dem Gebiet der Alten Musik zu etablieren. Dank seiner lebendigen Art und seiner persönlich ebenso spontanen wie technisch brillanten Spielweise hat Maurice Steger die Blockflöte als Instrument aufgewertet und völlig neu positioniert.

Unter seinen zahlreichen CD-Einspielungen ragen die Flötenquartette von Telemann (Deutsche Grammophon/Archiv), die neapolitanischen Concerti sowie Vivaldis Blockflötenkonzerte (harmonia mundi) besonders heraus.

Mehrere Einspielungen, darunter auch das Album «Venezia 1625» und «Una Follia di Napoli» (harmonia mundi), wurden mit den wichtigsten internationalen Preisen ausgezeichnet. 2010 hat Maurice Steger eine Aufnahme Corellis Sammlung Opus 5 in englischen Bearbeitungen unter dem Titel «Mr Corelli in London» (harmonia mundi) gewidmet. Seine neuste Einspielung «Souvenirs d’Italie» präsentiert Werke aus dem Umfeld der Italienreisen des österreichischen Grafen Harrach.

Mit dem Repertoireschwerpunkt auf Barockmusik ist er ein gefragter Solist bei den tonangebenden historischen Originalklang-Ensembles: Akademie für Alte Musik Berlin, The English Concert, Zürcher Kammerorchester, Venice Baroque Orchestra oder I Barocchisti.

Eine rege Konzerttätigkeit führt ihn aber auch regelmäßig mit modernen Orchestern wie den Berliner Barock Solisten, Les Violons du Roy oder den Rundfunkorchestern NDR und hr zusammen. Dabei musizierte Maurice Steger immer wieder zusammen mit renommierten Künstlern wie Hilary Hahn, Cecilia Bartoli, Igor Oistrakh, Fabio Biondi, Sandrine Piau, Andrew Manze, Diego Fasolis, Sol Gabetta oder Laurence Cummings.

Das Stuttgarter Kammerorchester begeistert seit über 70 Jahren durch seine Verbindung von Tradition und Gegenwart. Chefdirigent Matthias Foremny vermag das Ensemble vielseitig zu präsentieren und um wertvolle Impulse zu bereichern. Er erweitert das Repertoire des Orchesters regelmäßig durch die Wiederentdeckung selten gespielter Werke aller Epochen und ermöglicht damit dem Publikum spannende Hörerlebnisse.

Einen Akzent setzt das Stuttgarter Kammerorchester auf Neue Musik und arbeitet mit herausragenden Künstlern und Ensembles wie etwa Johannes Kalitzke, Rupert Huber, Peter Rundel, mit dem SWR Vokalensemble, den Neuen Vocalsolisten, dem Aleph Gitarrenquartett und dem ensemble ascolta zusammen. Zahlreiche Uraufführungen, beispielsweise von Michael Pelzel, Michael Wertmüller, Mauricio Sotelo, Robert Moran, Gerd Kühr und Helmut Oehring stehen für den Drang nach Unbekanntem und den Mut, neue Wege zu gehen. Das Stuttgarter Kammerorchester setzt damit den Weg seines einstigen Chefdirigenten Dennis Russell Davies fort und macht sich zu einer spannenden Suche in die Gegenwart auf; Davies ist dem Klangkörper bis heute als Ehrendirigent verbunden.

In der Reihe SKO Sternstunden bringt das Orchester seine stilistische Bandbreite und die Lust am Experimentellen zum Ausdruck. So lassen etwa Konzerte mit dem legendären Avishai Cohen Trio, dem Jazzvirtuosen Richard Galliano oder die Fusion von Streicherklang und Flamencotanz Genregrenzen verschwimmen und erreichen damit auch Zuhörer jenseits des etablierten Konzertbetriebs.

Darüber hinaus ist die Alte Musik ein wichtiger Bestandteil des Orchesterrepertoires. Die Musiker lassen sich auf Spieltechniken vergangener Jahrhunderte ein und machen durch ihre historisch informierte Aufführungspraxis ein authentisches Klangerlebnis erfahrbar. Konzerte mit namhaften Künstlern wie Richard Egarr, Fabio Biondi, Reinhard Goebel, Dorothee Oberlinger und Robert Levin belegen die intensive Auseinandersetzung mit dem musikalischen Erbe. Das Stuttgarter Kammerorchester besinnt sich damit nicht zuletzt auf seinen ursprünglichen Repertoireschwerpunkt, welchen Gründungsdirigent Karl Münchinger in den Anfangsjahren des Ensembles etablierte.

Einen weiteren Arbeitsschwerpunkt des Stuttgarter Kammerorchesters stellt die Zusammenarbeit mit verschiedenen Bildungseinrichtungen dar: In den Projekten des SKOhr_Labor begegnen sich Kinder und Jugendliche unterschiedlichster Herkunft und finden über das gemeinsame Musizieren zueinander. Außerdem wird durch die Kooperation mit der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart Studierenden die Arbeit mit einem professionellen Orchester ermöglicht.

Gemeinsame Konzerte mit international bekannten Solisten wie Renaud und Gautier Capuçon, Steven Isserlis, Nicolas Altstaedt, Gabriela Montero, Fazil Say, François Leleux, Paul Meyer uva. bestätigen die Spitzenposition des Stuttgarter Kammerorchesters. Und auch die eindrucksvolle Diskographie des Orchesters, die mit breit gestreutem Repertoire und Solisten von Weltrang aufwarten kann, ist Beleg einer der erfolgreichsten Orchesterbiografien der Gegenwart.

Das Orchester nimmt darüber hinaus seine Aufgabe als musikalischer Botschafter durch eine rege Tournee- und Gastspieltätigkeit rund um den Globus ebenso wie in der Region Stuttgart wahr.

Für sein außergewöhnliches Engagement wurde dem Stuttgarter Kammerorchester der Europäische Kammermusikpreis der Europäischen Kulturstiftung verliehen.

Das Stuttgarter Kammerorchester wird gefördert vom Land Baden-Württemberg, der Stadt Stuttgart und der Robert Bosch GmbH.

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