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Enrico Calesso/ Franz Peter Fischer/ Orfeo Mandozzi

Hochschule für Musik 97070 Würzburg Hofstallstraße 6-8

Enrico Calesso, Klavier - Franz Peter Fischer, Violine - Orfeo Mandozzi, Violoncello

Beethoven Klaviertrio c-Moll op. 1/ 3 Mozart Streichquintett D-Dur KV 593 (Bear. F. J. Fröhlich) Brahms Klaviertrio H-Dur op. 8

Konzertinformationen

Enrico Calesso wurde in Treviso (Italien) geboren und studierte Klavier in Venedig am dortigen Konservatorium bei Anna Colonna Romano. Parallel dazu schloss er 1998 sein Philosophiestudium bei Emanuele Severino an der Universität Venedig mit Auszeichnung ab. Anschließend besuchte er die Dirigierklasse von Uroš Lajovic an der Universität Wien. Wichtige Erfahrungen sammelte er auch als Assistent von Ulf Schirmer. 2008 übernahm Enrico Calesso für drei Jahre die musikalische Leitung der Oper Klosterneuburg (bei Wien) und war von 2007 bis 2010 am Theater Erfurt als Kapellmeister tätig. 2010 wechselte er als Erster Kapellmeister an das Mainfranken Theater Würzburg. Im Jahr darauf wurde er dort zum Generalmusikdirektor ernannt.

Enrico Calesso dirigierte unter anderem das Orchestra Filarmonica della Fenice Venezia, die Wiener Symphoniker, das Bruckner Orchester Linz, das Radio Symphonie-Orchester Wien, die Neue Philharmonie Westfalen, das Haydn Orchester Bozen, die Berner Symphoniker, das Orchestre Symphonique de Mulhouse, die Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, die Norddeutsche Philharmonie Rostock, das Philharmonische Orchester Erfurt, die Nordwestdeutsche Philharmonie, die Jenaer Philharmonie, die Filarmonia Veneta Malipiero sowie das Philharmonische Orchester Rzeszów.

Franz Peter Fischer studierte Violine in München und Düsseldorf. Während seiner Studienzeit bereiste er als Konzertmeister der „Jungen Deutschen Philharmonie“ viele Länder Europas und musizierte mit bedeutenden Dirigenten wie Lorin Maazel und Daniel Barenboim.

Schon in dieser Zeit beschäftigte sich Franz Peter Fischer mit der Barockgeige und der historischen Aufführungspraxis. Konzertverpflichtungen mit dem „concentus musicus Wien“ (Ltg. N.Harnoncourt) und der „Musica Antiqua Köln“ (Ltg. R. Goebel) folgten.

Von 1986 bis 1988 war Franz Peter Fischer 1. Konzertmeister der Südwestdeutschen Philharmonie in Konstanz, seit 1988 übt er diese Funktion im Philharmonischen Orchester Würzburg aus. Von 1994 bis 2015 unterrichtete er an der dortigen Hochschule für Musik.

Franz Peter Fischer ist Gründer und Leiter von Concerto/Würzburg, das in den letzen Jahren viele vergessenen Werke von fränkischen Komponisten aus der Mozartzeit aufgeführt hat und regelmäßig auf deutschen und internationalen Bühnen auftritt.

Einladungsverpflichtungen verschiedener deutscher Orchester als Solist und Konzertmeister sowie Rundfunk- und CD-Aufnahmen ergänzen seine musikalische Tätigkeit.

Franz Peter Fischer konzertierte in nahezu allen europäischen Ländern sowie den USA, in Südamerika, Japan, China und Südafrika.

Mit seiner "faszinierenden Musikerpersönlichkeit und der betörenden Schönheit seines Tones" (Frankfurter Allgemeine Zeitung) hat Orfeo Mandozzi sein Publikum in ganz Europa, den USA, Kanada, Asien und Südamerika in seinen Bann gezogen.

Orfeo Mandozzi, geboren im Tessin, debütierte bereits vier Jahre nach Aufnahme des Violoncellostudiums im Rahmen des Eurovisionswettbewerbs als Solist mit Orchester. Er gewann Erste Preise bei mehreren internationalen Wettbewerben, darunter Johannes Brahms, Osaka, UFAM Paris, Orpheus und Illzach. Studien in Violoncello, Komposition und Dirigieren folgten, die Abschlüsse am Konservatorium CNSM Paris, dem Mailänder Konservatorium, der Juilliard School New York und der Wiener Musikhoch¬schule erfolgten mit summa cum laude und Mention of Honor. Orfeo Mandozzi arbeitete regelmäßig mit führenden Cellisten, darunter Mstislav Rostropovich, Yo Yo Ma, Harvey Shapiro, Paul Tortelier und Maurice Gendron. Neben einer langen Arbeitsbeziehung mit Boris Kuschnir hat er eine enge musikalische und persönliche Verbindung zu Bernard Greenhouse, der über den Cellist sagt: "Orfeo Mandozzi könnte einer der führenden Cellisten unserer Zeit sein."

Seine internationale Konzerttätigkeit als Solist umfasst Tourneen durch nahezu alle europäischen Länder, die USA, Süd- und Zentralamerika und den mittleren Osten, sowie zahlreiche Radio-, Fernseh- und CD-Produktionen. Insbesondere die CD-Aufnahmen spiegeln Orfeo Mandozzis weites Repertoire wieder und enthalten preisgekrönte Solo- und Kammermusikaufnahmen. Allein die Welt-Ersteinspielung der Konzerte von Fiala wurde weltweit über 4000 Mal verkauft. Die Aufnahmen haben zahlreiche Preise errungen, und Orfeo Mandozzis Spiel als "so hinreißend," beschrieben, "dass man den Atem anhalten muss" (pizzicato).

 

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