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Ensemble

Lotus String Quartet

Künstlerinformationen

Sachiko Kobayashi, Violine
Mathias Neundorf, Violine
Tomoko Yamasaki, Viola
Chihiro Saito, Violoncello

Japanische Perfektion, gepaart mit deutscher Gefühlstiefe", - "Mozarts Quartette mit japanischem Charme", - "Metamorphose des Naturschönen" - so schreibt die Presse über die Auftritte des Lotus String Quartet, das bereits im ersten Jahr nach seiner Gründung 1993 als Gewinner des Internationalen Kammermusikwettbewerbs in Osaka, Japan auf sich aufmerksam machte. Es folgte der 1. Preis beim internationalen Wettbewerb in Bubenreuth, der "Menuhin-Preis" in London, der 2. Preis beim "Concorso Internazionale Marcello Viotti" (der 1. Preis wurde nicht vergeben) sowie der "Premio Paolo Borciani" in Italien, wo das Quartett zusätzlich den Preis für die beste Interpretation des Stückes von Luciano Berio bekam.
Ihre Ausbildung erhielten die ursprünglich vier japanischen Musikerinnen zunächst in Japan. Zu ihren Lehrern zählten dann das Melos Quartett, mit dessen ehemaligen Mitgliedern sie bis heute regelmäßig auftreten sowie das Amadeus Quartett, Walter Levin vom LaSalle Quartett und Rainer Schmidt vom Hagen Quartett. Neben einem umfangreichen Konzertkalender in Deutschland, u.a. Berlin/ Konzerthaus, Hamburg/ Laeiszhalle, Düsseldorf/ Tonhalle, Stuttgart/ Liederhalle gastierte das Lotus String Quartet auch in England, Finnland, Frankreich (Paris/ Chatelet), Holland, Spanien (Madrid/ Palacio Real) der Schweiz (Zürich, Bellinzona, mit dem Carmina-Quartett), Liechtenstein, Irland und Österreich. Das Lotus String Quartet war Gast bei den großen Festivals, darunter Schleswig-Holstein-Musikfestival, Davos Festival, Cheltenham Festival, Festival Luzern, Rheingau Musik Festival, Mozart-Fest Würzburg, Stöde Musikvecka, Ludwigsburger Schloßfestspiele, Schwetzinger Festspiele, Internationales Musikfestival Brno, Festival Chateau de Fontainebleau, Bagno Musikgalerie Steinfurt sowie Bastad Festival in Schweden. Das Quartett macht regelmäßige Tourneen in sein Heimatland und tritt dort in den wichtigsten Städten des Landes auf. Auftritte in Konzertreihen in Bruchsal, Kitzbühel, Montabaur, Tegernsee, Pilsen, Boswil, Appenzell, Basel, Aarau und Amsterdam (Oper Noach von Guus Jansen im Jauar 1999) fanden statt. Seit 1998 gastierte das Ensemble jedes Jahr in Darmstadt, wo es den gesamten Beethoven-Zyklus aufgeführt hat; im November 2004 begann der Schubert-Zyklus, seit 2008 wurden in fünf Konzerten die 10 berühmten Quartette sowie die 5 Streichquintette von Mozart aufgeführt. Im Jahr 2012 feierte das Quartett sein 20-jähriges Bestehen mit einem Konzert in der Izumi-Hall in Osaka, das vom japanischen NHKFernsehen aufgezeichnet wurde. 2017 hat das Lotus String Quartet erneut einen Beethoven- Zyklus in Japan gespielt.


Zu den Kammermusikpartnern des Lotus String Quartet gehörten u.a. Wolfgang Boettcher, Martin Fröst, Sebastian Manz, Peter Buck, Wolfgang Güttler, Philippe Tondre, Bernd Glemser sowie Naoko Yoshino und Edna Stern. Die große Liebe des Quartetts gilt den deutschen Klassikern und den französischen Impressionisten. Das breite Repertoire umfasst aber auch zeitgenössische japanische
Komponisten wie ToruTakemitsu oder Toshio Hosokawa sowie in Europa Helmut Lachenmann und die Meister der Neuen Wiener Schule. Neben zahlreichen Rundfunk- und Fernsehmitschnitten bei BBC London, Südwestrundfunk, NHK, ZDF und DRS Schweiz erschien 1997 unter dem Label Teldec die erste CD des Lotus String Quartet mit Werken von Mozart (Streichquartett D-Dur KV 575, Streichquartett B-Dur KV 589), der 2000 eine Aufnahme mit Werken der japanischen Komponisten Takemitsu, Nishimura, Hosokawa, Yashiro und Miyoshi folgte. Beide CDs erhielten im fono forum sowie in Japan die höchsten Auszeichnungen. 2006 wurde eine CD mit sämtlichen Quartetten von Robert Schumann veröffentlicht, die von der japanischen Agentur für Kulturangelegenheiten beim "Fest der Künste 2006" den höchsten Preis im Bereich Schallplatte bekam. Im Juni 2011 erschien in Japan eine Gesamtaufnahme der  Quartette op. 59 „Rasumowsky“ von Ludwig van Beethoven. 2012 wurden in Japan zwei CDs veröffentlicht – die beiden Brahms Quartette op. 51 sowie das Streichquintett von Franz Schubert (mit Peter Buck, Vc) kombiniert mit zwei Werken von Anton Webern, die in der japanischen Fachpresse höchstes Lob erhielten. 2013 erschienen Aufnahmen von Haydn (Streichquartette op. 76 Nr. 2 und op. 20 Nr. 4) und Beethoven (Quartettfassung der Klaviersonate op. 14), außerdem eine live-Aufnahme eines Konzertes in Tokyo, sowie 2014 beim Label cpo eine Einspielung von vier Quartetten von Johann Baptist Vanhal und bei Nami Records eine CD mit Quartetten von Rossini, Verdi und Strauss. 2016 erschien bei Nami-Records eine CD mit Schuberts Quartett G-Dur sowie der Arpeggione-Sonate für Cello und Streichquartett (mit Michal Kanka).

2006 wirkte das Quartett in einem Film über Helmut Lachenmann mit (...“wo ich noch nie war“ von Bettina Ehrhardt), in dem das 2. Streichquartett „Reigen seliger Geister“ zur Aufführung kommt. 2020 war ein Auftritt mit dem Tokyo Symphony Orchestra (Ltg. Jonathan Nott) und der „Tanzsuite mit Deutschlandlied“ für Streichquartett und Orchester von Helmut Lachenmann geplant, der wegen der Coronapandemie verlegt werden mußte.

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